Was wir tun


Joseph Gottlieb Kölreuter Institut für Pflanzenwissenschaften

Am Fasanengarten 2 D-76131 Karlsruhe, Tel. (0721) 608 - 42145. e-mail. So finden Sie uns

April-September Mo-Fr 8-16, So 10-16, Oktober-März Mo-Fr 8-15, So 10-14 Uhr, Eintritt frei!

Zwischen den Jahren (23.12.-07.01.) ist der Garten geschlossen

 

WARUM DAS KIT EINE VERSUCHSANSTALT BRAUCHT - UNSER PROFIL

Neues aus der Forschung

Am 1. November beginnt ein neues Kooperationsprojekt mit dem Start-up Vertical Farming und dem Max-Rubner-Institut, gefördert vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Laufzeit ist drei Jahre. In einem vom Land Baden-Württemberg geförderten Vorgängerprojekt wurde in der Versuchsanstalt des JKIP ein Prototyp für eine Vertical Farm Installation getestet, bei dem die Bildung von wertgebenden Inhaltsstoffen durch wiederholte Schwerkraftreizungen stimuliert wurde. In diesem Zusammenhang wurde entdeckt, dass durch Aeroponik (Besprühen mit einem Nährstoffnebel) das Wurzelwachstum in bisher nie gekanntem Ausmaß gesteigert werden kann. Das neue Projekt will nun diese Entdeckung weiterentwickeln. Es geht um hochpreisige Rhizompflanzen wie Ingwer, Curcuma oder Wasabi. Um die kostbaren Produkte vor Befall durch Krankheitserreger zu schützen wird eine neue Technologie getestet, wobei die Wurzeln mit von uns identifizierten Wurzelbakterien behandelt werden, die in der Lage sind, das pflanzliche Immunsystem zu stimulieren. Auf diese Weise hoffen, wir, dass man nicht nur chemische Pflanzenschutzmittel vermeiden kann, sondern auch auf die im Bereich Vertical Farming extremen Quarantänestandards verzichten kann, was die Kosten stark absenken und den Wirkungskreis dieser neuen Anbaumethode beträchtlich erweitern würde.

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Aktuelle Veranstaltungen

Dr. Annemarthe Rubner: Sporenpflanzen – Evolution der Pflanzen

Sonntag, 22. März 2026, 11:15-12:15, Botanischer Garten

Vor etwa 450 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten Landpflanzen. Es waren Moose, Farne, Schachtelhalme und manch andere Gruppe von Sporenpflanzen.

Früher mächtig in Wuchs und Artenzahl stehen ihnen heute die wirtschaftlich bedeutenderen Samenpflanzen, Nackt- und Bedecktsamer (die Blütenpflanzen!), gegenüber.

Lernen Sie die Unterschiede kennen und verfolgen Sie die spannende Evolution der Pflanzen anhand von Demonstrationsobjekten im Gewächshaus und Freiland.

Teilnehmerzahl ist begrenzt! Buchung

 

 

Demnächst: Poesie und Botanik

 

"Wilde Vielfalt" am Di, 16.06.2026, 19:00-20:30

Am 16. Juni 2026 laden wir wieder zu einem poetisch-botanischen Sommerabend ein. Die um 19 Uhr im Botanischen Garten am KIT (Am Fasanengarten 2 in Karlsruhe) beginnende Veranstaltung im Rahmen der "Woche der Botanischen Gärten" gehört zu der seit 2016 laufenden Reihe "Poesie und Botanik", einem Gemeinschaftsprojekt des Instituts für deutsche Sprache und Literatur der PH Karlsruhe (PD Dr. Beate Laudenberg, Dr. Wolfgang Menzel), dem Joseph Gottlieb Kölreuter Institut für Pflanzenwissenschaften (Prof. Dr. Peter Nick) und dem "Freundeskreis Botanischer Garten am KIT e.V.". Studierende der PH tragen literarische Texte vor, teils auch eigens von ihnen für diesen Anlass verfasst. Ernste und heitere Texte, vielleicht auch musikalische Beiträge, begegnen Erklärungen und Demonstrationen zum botanischen und kulturgeschichtlichen Hintergrund der jeweiligen Pflanzenarten. Passend zum diesjährigen Motto des Verbands der Botanischen Gärten wird es um das Thema "Wildnis im Garten" gehen, mit Ausflügen in das sogenannte Nature Writing und New Nature Writing, aber auch die traditionelle und zeitgenössische Literatur. 

       

Pflanze des Monats: Galgant

Im Tropenhaus - unweit des Kakaobaums - blüht derzeit der Galgant. Dieser verwandte des Ingwer bildet übermannshohe Stauden. Die Blüten sind auffällig und attraktiv. Die große Unterlippe ist eigentlich als Landeplatz für große Rüsselbienen ausgelegt, aber zur Not ist Galgant auch selbstbefruchtend. Ähnlich wie sein bekannterer Vetter, der Ingwer, wird er schon lange eine wichtige Rolle in der südostasiatischen Küche und wird auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Die Ärzte der Antike schienen ihn noch nicht zu kennen, zum ersten Mal taucht er in medizinischen Schriften im frühen Mittelalter in Cordoba (damals arabisch) auf. Vor allem in der thailändischen Küche spielt er eine wichtige Rolle und wurde bei uns auch im Mittelalter als Bestandteil der Tinctura aromatica geschätzt, mit der man sich die "Pestilenz" vom Leibe zu halten versuchte.

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Was gibt es zu sehen?

Der Schmetterlingsingwer Hedychium gardnerianum (Palmenhaus)

Vorfahre der Blütenpflanzen?  fruchtend und blühend (Eingangshalle)