Seminar: Ethik und Wissenschaftstheorie in der Biologie. Wie evolvieren biologische Modelle?

Qualifikationsziele

In der Biologie werden tagtäglich Konzepte verwendet, die bei näherem Hinschauen alles andere als klar sind. Das Seminar richtet sich an alle, die bereit sind, einige dieser Konzepte und den eigenen Umgang damit kritisch zu hinterfragen. Was meinen wir denn eigentlich, wenn wir von einem "Gen" sprechen? Welche Vorstellungen stecken hinter "Entwicklung" und "Organismus"? Haben wir wirklich verstanden, wovon wir reden, wenn wir von "Evolution" und "Art" sprechen? Aus welchem gesellschaftlichen Zusammenhang heraus entstehen biologische Konzepte und Theorien? In diesem Seminar sollen die Studierenden folgende Fähigkeiten üben: 

  • Recherchetechniken
  • Vortragstechniken
  • Kritisches Hinterfragen von Konzepten
  • Bewußtsein der gesellschaftlichen Bedingtheit von Wissenschaft
  • Präzises Denken und Reden

Das Seminar richtet sich an Studierende der Studiengänge Biologie Bachelor (5. Semester Allgemeine und Angewandte Biologie), Biologie Master (Interdisciplinary Seminar), Biologie Lehramt, Geoökologie, ist aber auch für Studierende anderer Studiengänge offen. Sprechen Sie mich einfach an. 

 

Ablauf

Recherchetechniken: Es werden Teams aus 2 Studierenden gebildet, die unter Mithilfe des Dozenten die Fragenkomplexe definieren und dazu die relevante Literatur recherchieren. Für den Bachelor, Lehramt und Geoökologie gibt es bei der Literaturrecherche etwas mehr Hilfestellung, für den Master wird ein höherer Grad an Eigenständigkeit vorausgesetzt.

Vortragstechniken: Hierzu werden zunächst Kriterien für einen guten Vortrag erarbeitet. Dann werden Beobachtungsgruppen eingeteilt, die verschiedene Aspekte der Vorträge gezielt untersuchen und protokollieren. Nach dem Vortrag geben diese Beobachtergruppen anhand der Kriterienliste eine qualifizierte und konstruktive Rückmeldung
 
Je Sitzung wird ein Thema von einem Team aus 2 Studierenden vorgestellt, danach folgt erst eine Rückmeldung zu den technischen Aspekten des Vortrags und dann die inhaltliche Diskussion.
 

Themen und Termine im WS 2013-2014