Modellorganismen - Einführung
Begriffe, die Sie kennen sollten
Modell . Forward und reverse genetics. Modellierung . systematische Explikation . Implikation . hypothesengeleitete Forschung . Zelldifferenzierung . Stammzellen . Soma-Keimbahn . Totipotenz . ökologische Nische . Mosaikentwicklung versus Regulationsentwicklung . r- und K-Strategie . Musterbildung . Polarität .
Inhalte, die wir von Ihnen erwarten
- Sie können Kriterien nennen, die einen Modellorganismus ausmachen (mindestens 4)
- Sie können an einem Beispiel erklären, wie forward und reverse genetics funktionieren
- Sie können typische Beispiele nennen, wo ein biologisches Phänomen mithilfe eines Modellorganismus aufgeklärt wurde (mindestens 3)
- Sie können die vier Stufen der Modellierung am Beispiel des Blutkreislaufs erklären
- Sie können erklären, was Stachowiak mit Abbildung, Verkürzung und Pragmatismus meint
- Sie können an einem Beispiel erklären, wo die Limiterungen einer Modellübertrag liegen
- Sie können je an einem tierischen und pflanzlichen Beispiel erklären, was Musterbildung ist
Zum Nachdenken (übrigens auch typische Prüfungsfragen)
- Arabidopsis gilt als das Modell für Pflanzen, also auch für den Mammutbaum. Nennen Sie je ein Phänomen, wo das vermutlich funktioniert und nicht funktioniert.
- Welchen Phänotyp erwarten Sie, wenn man eine clavata-Mutante mit einem MAPK-Inhibitor behandeln würde?
- Wenn man mit dem Modellsystem Arabidopsis arbeitet, muss man die Samen erst mit Kälte behandeln, um die Dormanz zu brechen. Was hat das mit der ökologischen Nische von Arabidopsis zu tun?
- Inwiefern unterscheidet sich die Musterbildung des Arabidopsis-Embryo von der bei einer Arabidopsis-Blüte?
Zum Nachlesen:
Nick, Fischer, Gradl, Gutmann, Kämper, Lamparter, Riemann (2019) Modellorganismen, Spektrum, Kapitel 1 Biologie ist anders – warum? und Kapitel 8 Modellbildung - pdf