SS 2026: Rechte - ein menschliches Privileg?

 

 

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Menschenrechte sind die Grundlage der Demokratie. Niemand möchte in einer Gesellschaft leben, in der diese Rechte nicht respektiert werden. Warum aber sollen Rechte nur für Menschen gelten? Ist das nicht einfach die uns innewohnende anthropozentrische Arroganz und Ignoranz, die unseren Planeten zunehmend gefährdet? Ist es sinnvoll, Rechte auch nichtmenschlichen Lebenformen zuzusprechen - Tieren, Pflanzen oder vielleicht sogar Ökosystemen? Auf welcher Grundlage fußen die Menschenrechte jenseits eines nur selten thematisierten Speziezismus? Können wir etwas Allgemeineres finden? Wie bringen wir Respekt gegenüber der nichtmenschlichen Natur und die Nutzung dieser Natur für unser eigenes Überleben zusammen? 

 

Zeit: Di 14:00-15:30

  • Di, 05. Mai 2026, 14:00. Bioturm, Gbd. 30.43, R 506-507. Sara Faizee, Universität Zürich
    Rechtliche Konzepte für nichtmenschliche Lebensformen

  • Di, 19. Mai 2026, 14:00. Bioturm, Gbd. 30.43, R 506-507. Bernd Ladwig, FU Berlin
    Moralische Rechte der Natur?

  • Di, 16. Juni 2026, 14:00. Bioturm, Gbd. 30.43, R 506-507. Ralf Michaels, MPI für Privatrecht, Hamburg
    Gesetz, Recht, Planet –Anthropozentrismus des Rechts und sein Niedergang

  • Di, 07. Juli 2026, 14:00. Bioturm, Gbd. 30.43, R 506-507. Matthias Kramm, Universität Tübingen
    Rechte für Flüsse, Berge und Wälder